Feb
27
Filed Under (Allgemein, thoughts) by yodahome on 27-02-2010
Star Trek (film)

Image via Wikipedia

Vor knapp einem Jahr, am 25 Mai, habe ich ein Review des letzten “Star Trek” Films gepostet, nachdem ich den Film erstmals im Kino gesehen hatte. Letzte Woche hab’ ich mir den Film nochmals auf DVD angesehen, komplett mit Wiederholung für den Audiokommentar. Es war der Versuch einer Versöhnung, weil es halt nun mal Star Trek ist und eine Fortsetzung ja schon in Arbeit ist (die Webbeweise dazu möge jeder selbst ergooglen). Read the rest of this entry »

Feb
18
Filed Under (Allgemein, deutsch, games, thoughts) by yodahome on 18-02-2010

Mahlzeit!

Vor fast exakt genau einer Woche startete die TED-Konferenz in Long Beach. Von Mittwoch bis Samstag versammelte sich die TED-Community um inspirierende Vorträge der besten Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten zu sehen und zu hören. Und überall auf der Welt versammelten sich Mitglieder der erweiterten TED-Community um im Web die Konferenz zu verfolgen. Ich hatte als Helfer im TED Translation Projekt ebenfalls die Möglichkeit der Konferenz live im Web beizuwohnen.

TED ist eine überaus exklusive Konferenz, jegliche Form der Mitgliedschaft schlägt mit relativ hohen Beiträgen zu Buche. Hier versammeln sich die einflussreichsten und auch wohlhabendsten Individuen Amerikas und der Welt um Ideen auszutauschen. “Ideas worth spreading.” Das mag vielleicht elitär wirken, tatsächlich bemüht sich TED mehr und mehr über verschiedene Programme (quasi Stipendien) interessanten Mensch den Zugang zu ermöglichen. Insofern ist Ideenreichtum wohl  wichtiger als Wohlstand. Nichtsdestotrotz, die TED Foundation ist eine Non-Profit-Gesellschaft und alle Einnahmen kommen den zahlreichen Projekten zugute.

Tatsächlich werden, wie schon seit 2006, die herausragendsten Beiträge in den nächsten Monaten auf der TED Website veröffentlicht und stehen damit allen zur Verfügung. Ich möchte kurz einen Überblick über die Themen geben, die mir persönlich im Gedächtnis geblieben sind.

TED Prize – Jamie Oliver

Der Höhepunkt der Veranstaltung war wohl Jamie Olivers Beitrag, der als TED Prize-Gewinner seinen Wunsch vor allen Anwesenden formulieren konnte. Er sprach über das Ernährungsproblem, das in Amerika (aber im Grunde auch allen anderen Industriestaaten) offensichtlich ist aber scheinbar kaum beachtet wird. Wie auch schon in Großbritannien hat Oliver wieder ein Fernsehsendung gemacht, in der er die Ernährung an einer amerikanische Schule reformieren will. Er plädierte eindrucksvoll für bessere Erziehung zum Thema Ernährung und gesünderes Essen in Mensen und Cafeterien, wo es Schülern, Studenten oder Mitarbeitern tagtäglich angeboten wird. Der Beitrag ist schon online bei TED verfügbar, ich empfehle unbedingt sich das mal anzuschauen.

Jane McGonigal

Jane McGonigal delivers URGENT EVOKE at TED 2010
Image by Avant Game via Flickr

Einer der wenigen Beiträge, der ein der Medienbildung nahestehendes Thema behandelte. McGonigal macht Computerspiele, die Spielern die Möglichkeit geben sollen, Probleme der echten Welt zu lösen. Im ersten Teil ihres Vortrags argumentierte sie, dass Spieler innerhalb der Spielwelt bereit sind komplexe Probleme zu lösen und das es tatsächlich bestimmte Fähigkeiten gezielt fördert. Beispielsweise neigen Computerspieler dazu, ein Problem solange anzugehen, bis es gelöst ist. Sie wissen, dass es lösbar ist, denn ein Spiel bietet nur lösbare Probleme an, oft mit vielen möglichen Lösungswegen. Diesen Problemoptimismus vermisst man im realen Leben oft. Die Frage ist also, wie man diese Kraft aus der Spieltwelt in die reale Welt holen kann, und darauf zielen McGonigals Spiele ab.

So war beispielsweise das Szenario in “World Without Oil” eine globale Ölkrise. Die Spieler waren aufgerufen die ersten 37 Wochen dieser Krise mitzuerleben. Sie konnten im Rahmen des Spieles die Konsequenzen für ihr eigenes Leben feststellen und im Laufe der Zeit sollten sie Beobachtungen, Lösungen und Erfahrungen in das Spiel zurückmelden. Dazu konnten sie jede Medienform nutzen, die sie wollten. Alle Geschichten der Spieler sind noch immer im Archiv vorhanden und man kann, obwohl das Spiel schon beendet ist, nachvollziehen, wie es funktioniert hat.

Interessante Gedanken, vor allem wenn man bedenkt, auf welcher Ebene sich die Diskussion um Computerspiele hierzulande abspielt. Da wird es noch eine Weile dauern, bis man sich fragt, wie man sich das Phänomen Computerspiele nutzbar machen kann.

Technische Demos

Es gab einige spannende Vorführungen neuer Technologien bei TED, unter anderem einige erstaunliche Erweiterungen für Bing Maps, die als Video schon online verfügbar sind.

Darüberhinaus zeigte John Underkoffler ein bewegungssensibles Interface um Computer sogar in 3D zu steuern. Wer sich darunter nichts vorstellen kann erinnere sich bitte an den Film Minority Report und visualisiere kurz das dortige Computersystem. Hier ein Demo-Video.

g-speak overview 1828121108 from john underkoffler on Vimeo.

Und der Rest

Es gab noch Dutzende spannende Themen, leider konnte auch ich nicht alle Beiträge sehen. Viel Diskussionen löste wohl der Beitrag von Sarah Silverman aus, leider hab’ ich den verpasst und möglicherweise wird er auch nicht online verfügbar sein. Aber Techcrunch hat die Aufregung ganz gut zusammengefasst. Besonders gefreut hab’ ich mich auf Sir Ken Robinson, der seinen Auftritt von 2006 nahtlos fortgesetzt hat. Wenngleich sein Anliegen noch immer das alte ist, kaum jemand versteht es die Dinge so auf den Punkt zu bringen. Vollkommen überraschend toll war der Vortrag von Adora Svitak (12 Jahre alt) die das Wort für den Ideenreichtum der Kinder ergriff. Ebenso überrascht hat mich der Vortrag von James Cameron, der nur sehr beiläufig über seine unverschämt erfolgreichen Filme sprach sondern erklärte, wo sein eigentliches Interesse liegt.

Wenn nach und nach die Videos dieser Konferenz veröffentlicht werden, komme ich gerne dezidiert auf die einzelnen Themen zurück. Insgesamt muss ich sagen war es ein überwältigendes Erlebnis und eine große Inspiration.

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Feb
04
Terry Gilliam at IFC Center:

Image via Wikipedia

“Das Publikum ist träge. Man darf es nicht überfordern. ”
“Wir brauchen möglichst viele bekannte Stars.”
“Es gibt Gewohnheitsregeln der Wahrnehmung und Struktur, die einzuhalten sind.”
“Können wir nicht stattdessen eine Fortsetzung von was Bekanntem machen?”
“Das versteht doch keiner. Geht das nicht simpler?”
“Was ist eigentlich ihr Punkt? Was wollen sie sagen?”

Ich kann’s natürlich nicht beweisen, noch nicht mal aus Erfahrung sprechen, aber so oder so ähnlich stelle ich mir die Kommentare der großen Geldgeber des Film, der Studios und Produzenten, vor, wenn ihnen ein Filmemacher, der vielleicht etwas gegen den Strom schwimmt, begeistert Filmideen unterbreitet. Jeder Filmschaffende wird wohl sagen, dass es im Film Regeln gibt. Und dass man sie kennen muss, bevor man sie brechen kann. Eine solche Regel scheint zu sein, dass man sein Publikum nicht herausfordern darf, weil das so ähnlich klingt wie überfordern. Unterhaltung darf nicht anstrengend sein. Vor allem im deutschen Fernsehen hat man das verstanden. *g*

Aber um TV soll’s gar nicht gehen, sondern um den neuesten Film von Terry Gilliam mit dem herrlichen Titel ” Das Imaginarium des Doktor Parnassus“. Denn Terry Gilliam ist so ein Filmemacher, der nicht oft die Chance bekommt, ein Projekt bis zum Ende durchzubringen. Oft scheitert es am Studio, manchmal auch an höherer Gewalt. So wäre eben dieser Film beinahe am Tod eines seiner Hauptdarsteller – dem Schauspieler Heath Ledger – gescheitert. Offenbar aufgrund mangelnder Faszinativität – die angeborene Fähigkeit genuinen Fasziniertseins -  seitens einiger Redakteure, handelt beinahe jeder Artikel über den Film zu großem Teil oder ausschließlich von Ledgers Tod und seinen Auswirkungen, so dass es hier nicht nochmals aufgewärmt werden muss.

Ein Hauch von Story: Ein turmartiger Schaustellerwagen, von Pferden gezogen, rollt durch die Straßen des heutigen Londons. Auf der fahrenden Bühne zeigt Dr. Parnassus – ein tausende Jahre alter, zumeist betrunkener, doch unsterblicher Schamane gespielt von Christopher Plummer – eine ebenso gealterte Show, die niemanden zu interessieren scheint. Unterstützt wird er von Anton (Andrew Garfield), einem Zwerg namens Percy (Verne Troyer) und seiner Tochter Valentina (Lily Cole). Das Zentrum dieser Show ist ein magischer Spiegel, durch welchen man in die Fantasiewelt des Doktors wechseln kann. Hier wird der Besucher in einer Begegnung mit sich selbst vor die Wahl zwischen leicht oder anstrengend, eigennützig oder freigiebig, kurz: gut oder böse gestellt.

The Imaginarium of Doctor Parnassus

Image via Wikipedia

Parnassus hat die letzten Jahrtausende damit zugebracht mit dem Teufel aka  Mr.Nick (Tom Waits) Wetten abzuschließen und diese regelmäßig zu verlieren. So hat er als seinen letzten Wetteinsatz seine Tochter an Mr Nick. verloren, sobald sie 16 Jahre alt wird. Dieser Geburtstag steht kurz bevor, doch der wettsüchtige Teufel schlägt eine weitere Wette vor: Wer als erster fünf Seelen für sich gewinnen kann, bekommt Valentina. Die Karten stehen schlecht,  als die Schaustellertruppe den zwielichtigen Tony (Heath Ledger) findet, der halb tot am Strang von einer Brücke baumelt. Sie können ihn jedoch retten und als Dank, hilft er ihnen die Show zu ‘modernisieren’. Allein seine Beweggründe bleiben ein Rätsel, wenn auch nicht für lange…

Gilliam ist kein Freund von linearen Plots und klassischen Dreiaktern, seine vergangene Filme sind von daher oftmals schwer zugänglich. Seine Stärke hingegen ist das Visuelle. Das sagt er selbst, schon für Das Leben des Brian war er deswegen dem Regiestuhl ferngeblieben und hatte sich im Produktionsdesign ausgetobt. Filme wie Jabberwocky, seine Interpretation der Abenteuer des Baron Münchhausen oder Time Bandits zeigen die bildgewaltigen Welten, die nur Gilliam erschaffen kann. Auftragsarbeiten wie König der Fischer oder Twelve Monkeys waren kommerzielle Erfolge, aber seine eigenen Geschichten taten sich immer schwer im Mainstream, obwohl er besonders bei Literaten scheinbar großes Vertrauen genießt. So wollte J.K. Rowling eigentlich Gilliam den Potter verfilmen lassen, auch für Der goldene Kompass und Charlie und die Schokoladenfabrik war er Wunschkandidat, scheiterte jedoch immer an den Studios, die sich nach wie vor schwer tun, Gilliam richtig Geld in die Hand zu geben.

Auch dieses Imaginarium, welches im Grunde eine Parabel auf Gilliam selbst ist, entfaltet sich nur langsam vor den Augen des Zuschauers, aber es ist zugänglicher als viele andere seiner Filme. Diverse Reviews legen nahe, das Gilliam so diszipliniert wie selten vorgeht. Es geht um universelle Ideen, wie der nie endende Kampf von Gut und Böse, den Stellenwert von Fantasie und Vorstellungskraft in unserer Gegenwart und nicht zuletzt wie Menschen dazu im Verhältnis stehen. Mehr als einmal kommentiert der Film sich selbst, beispielsweise wenn Betrunkene zu Beginn Flaschen nach den Schaustellern werfen und sich niemand findet, der bereit ist, sich auf die Wunderwelt einzulassen. Oder am Schluß, wenn Parnassus von einem Jungen gefragt wird, ob es ein Happy End geben wird und er antwortet: “Dafür können wir nicht garantieren.”

Bei Gilliam gibt es kein Schema F und noch immer sucht er mit seinen Filmen ein Publikum, dass eine Herausforderung zu schätzen weiß. Das den Film nicht abspulen und vergessen sondern erleben und mitnehmen will. Während zwei Säale weiter Camerons 3D Ungetüm als der nächste revolutionäre Schritt des Kinos gefeiert wird (mit dem sich zudem vortrefflich Geld scheffeln läßt), wirkt der Fantasmus, die Brillianz und die Weirdness vom Imaginarium des Doktor Parnassus in der Tat hin und wieder wie ein Relikt aus vergangenen Tagen, ähnlich wie das Wandertheater, welches er zum Inhalt hat. Doch täuschen sie nicht: Großartige Darsteller, berauschende Bilder und tragende Gedankengebäude machen dies zu einem Film  “voller halbfertiger und fertiger Ideen, was im Ganzen mehr Ideen sind, als andere Filme auch nur erwägen.” (frei übersetzt Boston Globe)

Fazit: Absolut empfehlenswert! Kein Popcorn nötig. *g*

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Jan
28
SAN FRANCISCO - JANUARY 27:  Apple Inc. CEO St...
Image by Getty Images via Daylife

As you know I am an Apple fanboy. I own a Macbook Pro since July, I love it for it does everything I wanted it to – just better – and a massive amount of stuff that makes life convenient and using computers fun. I do run a hackintosh as well. I do have my second iPod, of which I think it’s the definitive portable music player. And I do have the iPhone 3G (although it came to me more by accident) which is a nice gadget to have with great usability and it introduced this huge trend of multitouch screens along with an accessible UI and a platform for apps that today suits every imaginable need. There is – imho – still no serious competitor on the market, with the Android phones probably being rather close but not there yet.

Now, yesterday Apple presented a product called the iPad, a portable computer with a multitouch display and – at least by what you see from the outside – pretty much nothing else. Since this product has been rumored for years, many people during the last 24 hours already laid hand on it, reviewed it and there is as much information on the internet now that after much reading and watching videos I feel as informed as if I had touched one myself. :-D
Still I feel a bit disapointed by it and here’s why:

lcars_star_terk_padd

Image by AWWS via Flickr

In my understanding a Pad-like computer is every geeks dream since Star Trek TNG (I think there were similar devices in TOS but they rather looked like Etch-a-Sketches), where every crew member ran around the Enterprise with devices commonly known as PADDs (Personal Access Display Device).They came in several shapes and could obviously used for anything from accessing ship data to writing your personal journal.
They were easily exchanged, it seemed like nobody actually owned his PADD or was technically bound to it. Obviously they could easily be replicated as they were lying around anywhere. Note that they were not only used by humans but also by the other races although their design differed.

There has been work on real PADDs for some time now actually, notice the Apple Newton or Palm PDAs. Of course there also has been much improvement over the years. So, in this regard the iPad is a logical next step and the expected answer to the Amazon Kindle, which was made to be the ultimate digital reading device.

If you look at the features and specifications of the iPad you see it’s a quite impressive list for a device of its size. But then again – as many blogs noticed – the iPad looks like an oversized iPhone. And the worrying thing it isn’t even that. Although it comes in a WiFi and 3G version, you won’t have the native ability to phone with it, although you easily could connect a headset via cable or bluetooth. It has no camera (not on the back, not on the front, no photo, no video). And it runs iPhone apps of which there are plenty of but it will probably take some time until there are worthy apps tailored to the specific device.

It’s advertised with about 10 hours of battery life which seems good enough if it lives up to that. What I wonder about is why they promote stand-by time. While it makes sense with phones where you can still be reached because of long stand-by battery life I don’t really see the benefit of not using a device for a month so it still has power.

Then there is the storage: 16, 32 and 64 GB flash memory are the options to choose from which is the same as you can get in iPod touches at the moment. As you can software-wise use the iPad to have full iPod functionality (which means storing music, video, gaming and podcasts), you can put your photos on it, use the internet (download?) and even have newly designed iWork apps on the device along with the new Bookstore (+ebooks) and of course other apps I doubt that 64 GB is anywhere near the amount of space necessary. It took me mere weeks to fill the 160 GB of my Macbook. I can’t really take my whole media library with me on the iPhone right now.
Also I wonder what writing really common – which means intensely text-based – documents on the on-screen keyboard feels like. Note that during the demos nobody really did that during the presentation. It might be really nice for emails but how good does it perform when writing, let’s say, on a master thesis? You probably need to buy that keyboard accessory.
And then this the question occurred to me: If all I can do on the iPad is basically iPhone or iPod touch functionality (book reading on the big screen being the only exception i see), well, why not buy an iPhone or an iPod touch, which you can actually take with you? I doubt realy cineast will watch movies on it, jsut like real audiophils probably won’t hear their music with it (you need to connect it to good speakers, so it’s no longer wireless).

I simply feel that – apart from this being a cool, thoughtfully designed product – either the iPad is – yes, I dare saying it – redundant to a notable degree or it is aimed at a rather small group of customers for which it fills a gap between iPod and book reader that I don’t really see yet. At 499$ in the smallest incarnation and about 800$ for the all-in-variant it seems just not as useful as the other products in the line up. I may be wrong here.

Now, what’s great is that the iPad uses and elaborates on the great keyboard-&-mouse-less user interface ideas used on the other Apple touch devices. I do believe many people will love to use it because of that especially if they have shied away from using any laptops or computers up to now. It might be perfect for my mum! But me, myself and I will probably stick with a real computer (which of course could be married with the multi-touch display at some point) for now. Note also that Apple not really markets the iPad as an ebook reader but as a missing link between smartphone and laptop. However to me it can not really replace either of them easily. Therefore it would need custom browsers like Firefox, Wireless syncing, more storage, more connectivity. It is a small step forward but no huge leap in my opinion. Of course that might be a by-product of the hype that has wildly gone crazy during recent weeks. Still I’m excited to see this product evolve.

Update: I finally saw the Keynote and to a large degree, I believe it proved my point. They tried to set first foot into a niche that does not necessarily exist naturally but probably grows now that the iPad is there.

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Dez
29
Film poster for The Boat That Rocked - Copyrig...
Image via Wikipedia

Jepp, ein letztes Mal vor dem Jahreswechsel möchte ich euch einen tollen Film aus diesem Jahr ans Herz legen. Der Film heißt in Deutschland aus unerfindlichen Gründen Radio Rock Revolution (OT: The Boat that rocked) und ist das letzte Machwerk von Regisseur Richard Curtis (bekannt durch Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Notting Hill, Bridget Jones aber auch Serien wie Mr. Bean und Blackadder). Neben

Der Film spielt Ende der 1960er Jahre auf einem Schiff in der Nordsee wo eine Gruppe verrückter Radiomoderatoren den Piratensender Radio Rock betreibt. Das Phänomen der Piratensender, die beinahe überall von der gesamten Bevölkerung heimlich gehört werden und eine fanatische Fangemeinde haben, stört die Regierungsbehörden, die fieberhaft nach einer Möglichkeit suchen, die Sender zu verbieten und stillzulegen.

23 March 2009

Image by adambowie via Flickr

Auf dem Boot spielen die Radio-DJs um Manager Quentin (Nill Nighy) die großen Rock-Hits der Sechziger rauf und runter, legen reihenweise Groupies flach und haben auch sonst viel Spaß auf hoher See. Da passt es eigentlich nicht wirklich, dass der 18-jährige Carl (Neffe von Quentin) von seiner Mutter auf das Boot geschickt wird, um einen klaren Kopf zu bekommen. Dort lernt er die farbenfrohen Charaktere wie den Count (Philip Seymour Hoffman) oder David (Nick Frost) kennen. Währenddessen arbeiten Minister Dormandy (Kenneth Branagh) und sein Lakai Titten (Jack Davenport) an einem Gesetz zur Elimierung der Piratensender.

Es handelt sich um eine britische Komödie mit entsprechend schwarzem Humor in kleinen Episoden und viel Musik. Der große Plot ist eigentlich nicht so bedeutsam, außerdem ist der Film zu gut zum Spoilern. *g* Für Freunde und Fans der Serie The IT-Crowd soll erwähnt werden, dass Chris O’Dowd im Film den Radiomoderator ‘Simple’ Simon spielt und Katherine Parkinson die lesbische Köchin Felicity. Der Film lebt von seinem außergewöhnlichen Ensemble und dem britischen Flair der Komik, aber er hat auch seine dramatischen Höhepunkte. Für mich die größte Szene im Film ist, als Simon – nachdem er von einer Frau verlassen wurde – zu Beginn seiner Radiosendung das Lied Stay with me baby mimisch interpretiert. Aber es gibt sicherlich genug andere Höhepunkte für jeden. *g*

Der Film ist mittlerweile schon als DVD verfügbar mit Audiokommentar und nahezu einer Stunde an entfallenen Szenen, die wirklich toll anzuschauen sind. Ebenso lohnt sich meiner Meinung nach auch der Soundtrack (Doppel-CD) mit Klassikern von u.a. The Kinks, Jeff Beck, The Who, Procol Harum und Jimi Hendrix. Wer diese Standardwerke der Rockmusic noch nicht besitzt, hat hier eine gute Möglichkeit einzusteigen. Groovy!

Mein nächster Post wird dann wohl der obligatorische Jahresrückblick.

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Aug
13
Filed Under (apple, article, computer, thoughts) by yodahome on 13-08-2009
MacBook Pro 13
Image by vLutzifer via Flickr

Mein allererster Computer war ein Robotron, die DDR-Variante eines C64, wenn man so will. Er konnte im Grunde nur ein rudimentäres BASIC, der Bildschirm war ein alter russischer Schwarz-Weiss-Fernseher und die Daten waren auf normalen Kassetten gespeichert. Wollte man z.B. ein Spiel spielen, legte man eine Kassette ein, tippte ein paar Befehle ein, ließ das Band laufen (das klang so ähnlich wie Modemgeräusche) und dann war das Programm im Speicher. Dann konnte man das Programm nutzen, schaltete man den Rechner ab, war alles wieder weg. Puff.

Später dann kam ein PC, MS DOS 5.0, dann das erste Windows (3.1), das nächste Windows (95), das nächste bessere Windows (98) und etwa zu dieser Zeit mein erster OS-Wechsel zu Linux. Debian auf meinem eigenen kleinen Server, das war eine vollständig neue Welt, denn jedes Betriebssystem benutzt andere Bedienmetaphern, die man erlernen muss. Unter Dos und Linux waren das noch eine  teils recht unterschiedliche Sammlung von Textkommandos, die man auswendig lernen mußte. Seit Ende der 90er Jahre und dank der Evolution im Bereich der grafischen Benutzeroberflächen sieht das jetzt anders aus, zumindest teilweise, denn um Nutzerfreundlichkeit auszustrahlen, ist man als Hersteller dazu angehalten, sich an etablierten Standards zu orientieren. Die Fenstermetapher ist zum Beispiel mittlerweile universell auf allen Systemen umgesetzt. Ebenso wie Maussteuerung oder die Schreibtischmetapher (aka Desktop). Erfunden hat das eigentlich in weiten Teilen Apple. Microsoft hat das Konzept aber überzeugender an den Mann gebracht. Und in bunten Schachteln.

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines 13” MacBook Pro, meinem ersten, neuen Laptop seit 2002. Damals hab’ ich mir bei einem Kaffeeanbieter, der nicht genannt werden will, für 1300 € (meinem ersten selbstverdienten Geld) einen Laptop von Medion gekauft, mit dem ich leidlich zufrieden war. Das kann man dem Gerät nicht unbedingt ankreiden, die Technik war wohl einfach noch nicht soweit. Die Laufzeit betrug im Maximum 2-2,5 Stunden, für jede sinnvolle Nutzung beispielsweise an der Uni deutlich zu wenig. (Heute schaffen das selbst billige Geräte mit links)

Die Gewöhnung an die neuen GUI von einem Mac OS X war, trotz einiger gravierender Unterschiede, erschreckend einfach. Beispiel: Programme schließt man mit CMD + Q, denn ein Klick auf das rote X schließt zwar das Fenster, behält aber die Applikation im Speicher. Menüleiste immer am oberen Bildschirmrand, das @-Zeichen auf dem L statt auf dem Q, keine rechte Maustaste bzw. keine Tasten unter dem Trackpad – es sind viele Kleinigkeiten, an die man sich auf den Mac erst gewöhnen muß. Spätestens aber, wenn man weiß, das man das Kontextmenü erreichen kann, wenn man mit zwei Fingern statt mit einem auf das Trackpad tippt, beginnt man sich zu fragen: Warum machen das nicht alle so?

Thema Software. Nahezu alle nötigen Programme, die ich schon auf PC nutze, gibt es auch für den Mac und dazu noch einige tolle Programme, die man unter Windows vergeblich sucht. Hier eine kleine Übersicht:

NeoOffice_Writer
Image by yyq123 via Flickr

OpenOffice.org gibt es seit einiger Zeit auch für den Mac, NeoOffice ist ein Derivat von OpenOffice, welches auch spezielle Features des Mac ausnutzt und ansonsten voll kompatibel ist.

Evernote benutze ich unter Windows und auf meinem iPhone, es ist für Notizen und Mitschriften jeglicher Art sehr praktisch und darf deshalb natürlich auch auf dem Mac nicht fehlen. Obwohl Apple den wirklich auffallend schnellen Browser Safari mitliefert, ist auch die Nutzung von Firefox kein Problem. Mittels des noch in der Entwicklung befindlichen Weave-Plugins kann ich meine Browser sogar synchronisieren.

Auch andere Open Source Programme wie Gimp, Handbrake, Miro oder ScummVM sind auf dem Mac zuhause, andere wie den IM Klienten Adium, das Softwareaktualisierungstool Appfresh oder auch dem Texteditor Smultron gibt’s nur für Mac. Dazu kommen noch ein paar kommerzielle Programme, über die ich vielleicht später noch berichten werde.

Da Mac OS X auf einer Unixbasis steht, ist auch die Benutzung des Terminal, die man so auch aus Linux kennt, vollkommen unproblematisch. Diverse Softwarepakete gibt’s z.B. beim MacPorts Projekt, wer Pakete unter Debian oder Ubuntu installieren kann, der kriegt das hier auch hin.

Und auch für das kleine Spielchen zwischendurch bieten sich diverse Möglichkeiten an, einige Spiele von EA (Spore und Sims 3 beispielsweise) kommen schon Intel-Mac-kompatibel aus der Presse. Mit Darwine (dem Wine-Port für den Mac) kann man dann auch ohne Emulator Windowssoftware – und damit eine größere Auswahl an Spielen – auf dem Mac laufen lassen, das geht sogar auf dem Macbook recht gut.

Ich werde diesem Thema sicherlich noch einige Artikel widmen, zumal ich gerade erst beginne mir einen Überblick zu verschaffen. Klar scheint mir aber, dass es absolut keinen Grund gibt, dem Apple grundsätzlich den Rücken zuzudrehen, viele Kritikpunkte sind heute nur noch Vorurteile und wenn man das Geld investieren möchte, bietet der Apple gerade dem Computereinsteiger ein befriedigenderes Erlebnis als das Windows je konnte.

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Jul
30
Harry Potter and the Half-Blood Prince
Image by drewesque via Flickr

Well, I just returned from cinema where I watched the latest installment of the Harry Potter series – known as “Harry Potter and the Half-Blood prince” in the original (=non-localized) version. I will first try to say something about the movie itself and then come to two thoughts that crossed my mind after I watched it.

Instead of doing a review-like article – which I usually write – I’d like to try out a more ‘ethnographical’ approach and describe the audiences’ reaction to the movie as I observed it including my own reactions. I try to be as non-spoilerish as possible. First of all, I don’t know the books. That’s probably important to know because the climax of the movie – which really is a low point moodwise – and other information is known to those watching the movie with the book in the back of the head. I didn’t have that but I watched the five movies – in order – during the first halve of this year to prepare for the sixth thereby seeing the fourth and fifth movie for the very first time.
As this picture was featured on several occasions across the media, I knew it would be much darker and dense which is building upon the mood that was created during the last movie. The whole series took a spin to a more serious tone which I like very much as in my opinion the plot scheme became to obviously repetitive and boring with the third movie.
However, there was much laughing during the show, sometimes shortly after very dramativ parts, so the movie manages well to some how linger between this serious tone and humorous relief. Love is a big subject in the movie, as all the main characters are involved in relationship troubles, and it’s the main thing that counters the rather dramatic, even shocking events during the second half of the film enough to still keep the audience from being totally depressed after watching. The movie never really reaches a light or too funny tone or to say it differently, there always is some hint that something dark and evil is coming. All the colours are pretty cold, all the characters are kind of darker, there are no children anymore – although of course there are some because it’s a school but they’re left out – they all have aged and this is also referred to in certain dialogue sentences. The relationship between Harry and Dumbledore is played out very detailed and certainly is the mysterious role of Severes Snape. Jim Broadbent in the role of Professor Slughorn is a great addition to the cast, his character has both a rather funny and a very dramatic side.

Harry Potter and the Half-Blood Prince

Image by Pessimist Huang via Flickr

During the movie I could not hear much talking – although there were not that many people in the room – nor eating and drinking which I find a sign that a movie really catches an audience well. I myself nipped on my cola only during the break. In the end when you-know-who is killed there was dead silence in the cinema, although I had been told that it would happen, I still found myself surprised, shocked and – by the end – exhausted. I think it’s a great movie, probably better than certain other episodes from the series, but of course it has the privilege to build upon all the things – characters, story, look, relationships – established during the other five movies. You should watch those before seeing this one. This movie already was quite long – as I mentioned there was a 10-minute break, so i spent about 3 hours in cinema – and you may have already heard that the last book will be made into two movies coming in 2010 and 2011.

This brings me to my first thought which is rooted in a more common observation: Serials are big in the media nowadays! (No, I could not come up with something more obvious!) I’m not sur since when, might be the early days of mass media or even earlier but I find this interesting to see. Be it movies, tv shows, books or computer games – they all are more and more relying on the premise ‘to go on’ or ‘to be continued’. There are of course economic reasons for this but it strikes me as being merely the symptom because those products wouldn’t be commercially successful if people wouldn’t want to see them. I wondered – as I was confronted with the perceived insecurity of our modern world as an academic subject during the past year – whether we actually want our virtual media worlds to deliver a kind of anchor, reliability and continuity that we miss in our real world. My place, my time and my life-parameters in the real world can be changing – and they do – but the patterns in my favourite sitcom(s), soap opera(s), movie(s) or game(s) are always the same or they change quite slowly. Also if they change, the change is controlled and never to overwhelming. Especially with “Harry Potter” it’s pretty obvious. The movies grow with their audience, children who have seen the first movie in 2001 are teenagers or young adults by now and the whole franchise is build to grow with them. This seems to be important. Many older franchises from the 70s or 80s (Star Trek, Star Wars, Battlestar Galactica, just to name a few) were relaunched to connect with old and new audiences raising awareness for the old stuff in young people and continue nurturing the already existing audience. It’s a bit like grandpa telling stories to the young ones at the firesite in the evening but adding new parts to the narration everytime to keep it interesting. There are probably people already analysing this phenomenon, perhaps I should research that a little. Maybe this is a reason why makers of serials become more courageous in truly continuing story arcs over many episodes like the ones found in tv shows like Lost, Heroes and Babylon 5 or movies like Matrix and Lord of the Rings. And maybe it explains why those are so enormously successful.

Choice by anajazz65@flickr.com

"Choice" by anajazz65@flickr.com

The second thought came to me because of a certain sentence that was said in the movie – if you’re bored by know please don’t continue – which I can’t recall exactly but it was something like ‘If we don’t make the choices in our lives our fate will be completely lost to chance.’ It probably sounded better than that. However the point is that it reminded me of discussions I had with people whether there is something like fate and our life is determined or whether there’s something like chance and so we have the ability to actually make profound choices and therefore steer our life ourselves. I usually argue that I don’t think chance exists – in form of a law of nature, as most people imagine it – but life’s parameters are just to complex for us to grasp so we can’t know or for the most part explain why things happen the way they do. Just because we don’t know the reasons or the chain of causality it doesn’t mean there is none. Which is basically an argument I borrowed from religion where god exists although we have no proof of that because we can also not prove he’s not there.
I’m not trying to make a point here, I was just wondering about the oddity of the thought that we put so much effort in our choices – so much in fact, that the freedom of choosing is no longer making us happy as Barry Schwartz explains in his book -  because we expect them to shape our future and then there is at least the possibility that – maybe – they don’t really matter as much as we believe.

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Apr
01
Filed Under (Allgemeines, life, thoughts) by yodahome on 01-04-2009
iPod photo - Pflicht erfüllt

iPod photo - Pflicht erfüllt

Nichts auf dieser Welt bleibt für ewig, wie wir wissen, Wissen kommt und geht, Völker wachsen und weichen, Lebewesen leben und sterben.

Besonders in diesen schnelllebigen Zeiten, in diesem Jahrtausend des Konsums, des unreflektierten Ver- und Gebrauchens und der Massenproduktion vergessen wir allzu oft, die Leistungen der viele kleinen Gegenstände anzuerkennen, die uns jeden Tag das Leben erleichtern oder versüßen und bei all dem Überfluss, bemerken wir nach jahrelangem Dienst nicht einmal deren Ableben. Wenn man aber doch davon Notiz nimmt, zeigt sich damit, wie sehr einem bestimmte simple Dinge ans Herz gewachsen sind. Eines meiner Lieblingsgadgets – mein hochgeschätzter iPod photo – ist heute am 1. April von uns gegangen.

Obwohl ich schon zuvor einige MP3-Player besessen hatte, erfüllte es mich mit besonderer Freude und Stolz, als ich mir im Oktober 2005 endlich einen iPod zulegte. Ich kann mich nur an wenige Anschaffungen in meinem Leben erinnern, die mir über so lange Zeit dermaßen viel Freude bereitet haben. Mein iPod begleitete mich auf diverse Reisen und Ausflüge, nach London, an die Ostsee oder in die Berge aber auch an den ereignislosen Tagen, während der Arbeit und des Studiums. Mit einer stetig wachsenden Musiksammlung versorgte er mich in dumpfen Momenten mit Freude, in langweiligen Momenten mit Unterhaltung  und in stressigen Momenten mit Ruhe, er war ein Stück zu Hause im Taschenformat und nicht zuletzt ein mobiler Datenträger.

Auch während neue Generationen den Markt überfielen leistete er weiterhin pflichtbewusst seinen Dienst, im Gegenzug achtete ich auf Schutz und Pflege, sorgte für Softwareupdates sowie das neueste iTunes und strafte mögliche Nachfolger – sowohl anderer Firmen als auch von Apple selbst – mit Ignoranz. Trotzdem ich ihn mit Sicherheit ein paar dutzend Male hatte an Kanten anstoßen und auf harte Untergründe fallen lassen, setze er seine Tätigkeit beharrlich fort, nur hin und wieder war ein kurzer Reboot nötig. Lediglich die mitgelieferten Kopfhörer gaben pünktlich nach Ablauf der Garantiezeit den Geist auf, aber eine schnelle Amputation verhinderte größere Schäden.

Heute, nach fast 3 1/2 Jahren, kam das Gerät erstmals hörbar und dauerhaft ins Stottern und trotzdem ich alles in meiner Macht stehende tat und sogar den Apple Support kontaktierte, war offenbar die Zeit gekommen. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos und am späten Abend stellte ich den Tod durch Festplattenversagen fest. Zuletzt zeigte er auf dem Display das traurige iPod-Symbol und die URL des Apple Supports.

Der iPod photo mit der Seriennummer JQ539C2QTDS hinterlässt ein Dock, ein Ladekabel, eine lächerlich orangefarbene Silikonhülle mit Clip, einen USB Photoadapter sowie eine Paar Sennheiser In-Ear Kopfhörer. Ein Termin für die Beisetzung steht noch nicht fest.

Im Gedenken an ein überragendes, in China gefertigtes Convenienceprodukt. Welches tatsächlich den Dienst quittiert hat, auch wenn heute der erste April ist :-( .