Jun
28
Filed Under (Allgemein, deutsch, fun, thoughts) by yodahome on 28-06-2010

Meine Einschätzung zum Fernsehen hab’ ich ja durchaus in einigen Artikeln schon thematisiert. Heute soll es um ein spezielles Segment der Fernsehunterhaltung gehen, die sogenannten “Late-Night-Shows”. Wie immer hat da das US-amerikanische Fernsehen dem deutschen etwas voraus, dort gibt es Late-Night Talkshows schon seit über 50 Jahren, populär geworden ist das Format insbesondere durch die Tonight Show Starring Johnny Carson. In Deutschland beginnt Late-Night wohl erst mit Aufkommen des Privatfernsehens und wurde primär durch Thomas Gottschalk und Harald Schmidt begründet, die sich stark am amerikanischen Vorbild orientierten. Wichtige Bestandteile sind meist eine Komiker als Gastgeber, eine Live-Showband, ein Sidekick, prominente Gäste (die üblicherweise Sendungen, CDs oder Filme anzupreisen haben), Auftritte von Musikern und lustige Einspieler, meist in Form von regelmäßigen Segmenten.

Hier einige amerikanische Shows, die ich gerne konsumiere/konsumiert habe.

Late Night / Tonight Show with Conan O’Brien (seit 1993)

A poster for Team Conan, created during the To...
Image via Wikipedia

Meine allererste Begegnung mit Late-Night war 1998 oder 99 weil wir da Satelitenfernsehen bekamen und ich plötzlich NBC Europe gucken konnte. Dort liefen ab abends um 10 nacheinander die Tonight Show mit Jay Leno und die Late Night Show mit Conan O’Brien. Beide gab’s über Videotext auf Wunsche deutsch untertitelt, was praktisch war, weil Schulenglisch durchaus nicht ausreicht, um einen Amerikaner in nativer Sprachgeschwindigkeit zu verstehen. Leno fand ich schon damals nicht so prall (lief auch parallel zu einer anderen guten Sendung, darum hab’ ich’s immer verpasst), aber mit Conan O’Brien lernte ich amerikanisches Englisch und das über viele Jahre. Richtig lustig fand ich den natürlich erst Jahre später, dann aber insbesondere, weil er mit dem Lustigmachen immer bei sich selbst anfängt (insbesondere wegen seiner Frisur und Kellerbräune) und erst dann andere auf’s Korn nimmt.

Gastgeber: O’Brien begann als Autor bei Saturday Night Live und bei den Simpsons (z.B. die Folge “Marge vs. the Monorail“) bevor ihm die Nachfolge von David Letterman für die Late Night Show angeboten wurde. Während die ersten Jahre für den unerprobten O’Brien sehr holprig waren wurde die Show bis Ende der Neunziger Jahre zu einer der erfolgreichsten Late Night Shows mit besten Quoten zu seiner Sendezeit. Darum wurde, auch zu meiner persönlichen Freude, O’Brien 2009 als Nachfolger von Jay Leno die Tonight Show (die älteste amerikanische TV Sendung) übergeben, die er aber nach nur 7 Monaten wieder aufgeben musste (2010 Tonight Show Konflikt (WP:EN)). Insbesondere während der letzten Wochen vor dem Ende der Show im Februar 2010 waren die Sendungen gespickt von Gags und Seitenhieben über die Late-Night-Auseinandersetzung, die in den Medien breite Resonanz erzeugte. Aufgrund vertraglicher Verbote konnte O’Brien nach dem Ende bei NBC nicht sofort eine neue Show beginnen, weshalb er sich zunächst auf Twitter zurückmeldete und dann eine Tournee durch über 30 Städte der USA und Kanada machte. Noch Ende dieses Jahres startet O’Brien eine neue Show auf dem Kabelsender TBS.

Band: Max Weinberg (Drummer der E-Street Band von Bruce Springsteen) und die Max Weinberg Seven/Tonight Show Band

Sidekick: Bandleader Max Weinberg, Andy Richter (mit Unterbrechung)

Populäre Segmente: In the Year 2000/3000, “String-Dance“, Masturbating Bear, Triump the insult comic dog (Handpuppe), Horny Manatee

Late Night/Show with David Letterman (seit 1982/1993)

President Barack Obama laughs during the tapin...
Image via Wikipedia

Neben Jay Leno ist David Letterman der große Talkmaster im amerikanischen Fernsehen und auch darüber hinaus vielen Leuten ein Begriff.

Gastgeber: Lange Jahre moderierte Letterman die Late Night Show nach der Tonight Show mit Johnny Carson, die er während seiner frühen Jahre häufig gastmoderiert hatte. Umso mehr enttäuschte es ihn, als nach dessen Abschied nicht er sondern Jay Leno die Tonight Show übernahm. Daraufhin verließ Letterman 1993, auch auf Rat von Carson hin, NBC  und ging zu CBS wo er noch heute die inhaltlich kaum veränderte “Late Show” moderiert. Außerdem produziert er mit seiner Firma “Worldwide Pants” neben seiner und der “Late Late Show” TV-Sendungen wie “Alle lieben Raymond”.

Band: Paul Shafer and the CBS Orchestra (zu NBC Zeiten “Worlds most dangerous band”), Letterman nennt sie auch gerne “the mighty, mighty American party and show band”

Sidekick: Bandleader Paul Shaffer, sowie Produzentin und andere Mitarbeiter im Off

Populäre Segmente: Top Ten List, Soup of the Day/Hello Deli Bits

Late Late Show with Craig Ferguson (seit 2005)

Craig Ferguson 2
Image by Mirka23 via Flickr

Erst vor kurzem entdeckte ich Dank des Internet die Show, die immer nach Letterman läuft. Mal abgesehen von dem lustigen schottischen Akzent, wird hier das Konzept von Late-Night ordentlich umgekrempelt. Craig Ferguson macht keinen geskripteten Monolog (der meist von Karten abgelesen wird) zu Beginn sondern hält stattdessen einen eher improvisierten und persönlichen, manchmal auch ernsten Monolog. Immer wieder bezieht er dabei sein Publikum ein. Er hat keinen menschlichen Sidekick, stattdessen steht ihm das Roboterskelett Geoff Peterson zur Seite, welches vordefinierte Bemerkungen zum Besten gibt. Er beendet jede Show mit dem Sgement “What did we learn on the Show tonight Craig?”, in dem er kurz die Show und den Tag Revue passieren läßt. Hin und wieder verändert er das Format komplett, so machte er beispielsweise eine Show ganz ohne Publikum, bei der er sich mit dem britischen Komiker Stephen Fry unterhielt als Hommage an die klassische Talkshow. Ein Markenzeichen der Sendung ist auch, dass ausgiebig geflucht wird, da die Flüche und Schimpfwörter in Amerika aber nicht ausgestrahlt werden dürfen, werden die Münder der Personen dann mit Landesflaggen überdeckt (anstelle des üblichen Verpixelns) und es ertönt ein passender Spruch wie “Oh lala”, “Uh Oh” oder “Aye caramba”.

Gastgeber: Craig Ferguson ist ein gebürtiger Schotte, der 1994 in die USA auswanderte und 2008 die amerikanische Staatsbürgerschaft erlangte. Schon in seiner Heimat konnte er sich als Musiker und Stand-Up Comedian einen Namen machen. Doch zu Beginn der Neunziger wirkte sich sein Alkoholismus immer stärker auf seine Karriere aus, 1992 machte er eine Entziehungskur und ging danach nach Amerika. Hier spielte er in diversen Filem und Serien mit (u.a die Drew Carey Show) und wurde 2005 der Nachfolger von Craig Killborn für die Late Late Show. Sein Stil unterscheidet sich stark von der klassischen Late-Night-Show. In vielen seiner Shows hat er auch ernste Themen verarbeitet, so erzählte er nach dem Tod seines Vaters eine Show lang sichtlich emotional Anekdoten aus dessen Leben. Die Show wurde für den Emmy nominiert und auch nach dem Tod seiner Mutter gab es eine Gedenksendung. Immer wieder thematisiert Ferguson – durchaus auch in ernste Tönen – seinen eigenen Alkoholismus. Regelmäßig verwendet er auch Handpuppen innerhalb seiner Sendung wie  Brian, der Hai oder Sid, das fluchende weiße Kaninchen.

Band: Hat keine Live-Band

Sidekick: Geoff Peterson, Roboterskelett

Populäre Segmente: Check the Tweets (and E-Mails), Handpuppen

Das deutsche Fernsehen hat erst in den 1990ern überhaupt Late-Night-Programme etabliert. Vorher gab’s lediglich das Testbild. Vorreiter war hier, wie so oft, Thomas Gottschalk mit Gottschalks Late-Night, die von 1992 bis 1995 lief (und die ich niemals gesehen habe). Allerdings stieß das Format, welches wohl überaus erfolgreich auf RTL lief, die Tür auch für die folgenden Sendungen auf, die man wohl getrost als Klassiker der deutsche Fernsehlandschaft bezeichnen kann.

Harald Schmidt Show / Harald Schmidt / Schmidt & Pocher

Harald Schmidt nach der Boernepreisverleihung ...
Image via Wikipedia

Derzeit versandet Schmidt mit seiner Show merklich in der ARD, wenngleich es auch hin und wieder noch die Harald-Schmidt-Momente gibt, die man aus den goldenen Zeiten der Show bei Sat 1 kennt. Weil die Sendung nur noch einmal wöchentlich – und auch das eher unregelmäßig – läuft, schalte ich zumindest nicht mehr oft ein. Nichtsdestotrotz ist die Harald Schmidt Show ein wichtiger Teil der deutschen Fernsehgeschichte. Und immer noch besser als was andere Sender um die Zeit zu bieten haben.

Gastgeber: Harald Schmidt ist ein echtes Urgestein im deutschen Fernsehen. Zu Beginn seiner Karriere spielte er vorrangig auf Theaterbühnen. Ende der Achtziger moderierte er Maz ab! für den SFB, es folgten Shows wie Pssst! und Schmidteinander (1990) mit Herbert Feuerstein. Schon mit letzterer orientierte man sich teilweise an der Late-Night-Show mit David Letterman. von 1995 bis 2003 moderierte Schmidt die nach ihm benannte Late-Night Show auf Sat.1, lange Zeit ohne wirklich Konkurrenz. Sein bissiger – bisweilen auch zynischer – Humor wurde sein Markenzeichen und in den Printmedien wurde er gerne als “Dirty Harry” betitelt. 2003 kündigte Schmidt das Ende seiner Show auf Sat 1 und eine “Kreativpause” an. Seit Ende 2004 ist Schmidt wieder in der ARD zu sehen, zunächst zwei Mal wöchentlich allein und von 2007 bis 2009 wöchentlich zusammen mit Oliver Pocher in “Schmidt & Pocher“. Aktuell moderiert er wieder das überarbeitete “Harald Schmidt” Format einmal die Woche.

Band: Helmut Zerlett (außer 2004-2007) und Band

Sidekick: Manuel Andrack, Bandleader Helmut Zerlett jr., Suzana Novinščak und Madame Nathalie Licard – nach Wechsel zur ARD 2008-2009 mit Oliver Pocher

Populäre Segmente: Weisheiten des Konfuzius, nachgespielte Szenen (z.B. mit Playmobil), Phantastische Paralipomena

TV-Total

Stefan Raab
Image by Daniel Kruczynski via Flickr

Die regelmäßige Sendung von Stefan Raab hatte zu Beginn nicht allzu viel mit der klassischen Late-Night gemein, zumal sie auch nur wöchentlich ausgestrahlt wurde. Nachdem Vorbild seiner vorherigen Sendungen auf VIVA, war es zunächst Raabs Mission sich über das Fernsehen und seine Protagonisten lustig zu machen und den besten Nonsense mit dem “Raab der Woche” auszuzeichnen. Man erinnere sich hier an die Jagd nach “Dieter Bürgi” oder ähnlichen anarchischen Aktionen. Doch mit der Änderung auf das tägliche Format von Montag bis Donnerstag hat sich TV Total dem klassischen Late-Night-Format immer mehr angenähert. Raab hat die Showtreppe, eine Live-Band, einen einführenden Monolog und regelmäßig nationale und -vielleicht verwunderlicher – internationale Stars zu Gast, die üblicherweise auch live auftreten. Raab hat das Nippelbrett (das TV-Schnipsel auf Knopfdruck auslöst) etabliert, welches eine Zeit lang auch bei Craig Ferguson zu sehen war. Und er hat den fahrbaren Schreibtisch. Obwohl er eher ein mittelmäßiger Interviewer ist, hat es Raab mit Gespür für Musik und Brachialkomik geschafft, einen deutschen Fernsehklassiker zu etablieren, den ich immer gerne einschalte.

Gastgeber: Seine Karriere begann Stefan Raab (gelernter Metzger und Interims-Jura-Student) 1993 beim Musiksender VIVA nachdem er einige Zeit Musikjingles komponiert hatte. Seine Sendungen Vivasion und Ma kuck’n enthielten anarchisch-komische Elemente, Raabs Aktionen hatten oft den Charakter von jugendlichen Mutproben. Mit Aufnahmeleiter Markus Wolter entwickelte er die Sendung TV Total, die seit 1999 auf Pro Sieben zunächst wöchentlich, dann zweimal und seit 2001 viermal die Woche zu sehen ist. Besonders auffällig war Raab schon immer wegen seiner Musikalität. Obwohl er keine klassische Ausbildung hat oder Noten lesen kann, spielt er diverse Instrumente und komponiert. Mehrfach hat er Ausschnitte in seiner Sendung zu erfolgreichen Musikstücken verarbeitet (z.B. Maschendrahtzaun oder Wir kiffen). Aus TV Total sind diverse Spin-Off Shows entstanden, viele als Wettbewerbe von Prominenten in aberwitzigen Disziplinen (Wok-WM oder Turmspringen) aber auch sein Engagement um den Eurovision-Song-Contest, die nationale Musikshow Bundesvision-Song-Contest oder die Show “Schlag den Raab“, in der Kandidaten gegen ihn um Millionenbeträge antreten, haben ihn weithin bekannt gemacht. So hat sich Raab über die letzten zehn Jahre zu einem der größten deutschen Entertainer gemausert. Sein Privatleben schirmt er allerdings konsequent gegen die Medien ab.

Band: Die Heavytones

Sidekick: Elton und die Band

Populäre Segmente: Raab der Woche, Elton ferngesteuert, Raab in Gefahr, TV Total TV-Tipps zum Wochenende, Blamieren oder Kassieren, TV-Box

Erwähnenswert, weil auch saukomisch, wäre auch noch der Nachfolger von Conan O’Briens Late-Night Jimmy Fallon. Insbesondere die amerikanischen Late-Night-Shows gibt’s im Internet meist in Schnipseln auf den jeweiligen Websites oder komplett über (böse, böse) diverse Torrentwebsites. Der geneigte Leser möge sich also selbst ein Bild machen. Übrigens ließte ich mich gerne über Late-Night in anderen Ländern belehren, gibt’s z.B. etwas vergleichbares in Großbritannien oder Frankreich? Ich freue mich auf Kommentare. SWoL cares!

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Jun
04
Filed Under (Medien, Meinungen, deutsch, thoughts) by yodahome on 04-06-2010
Cover of
Cover of Be Kind Rewind

Ich bin im Grunde ein bissl stolz darauf, immer mal wieder auf bestimmte Filme, Musik oder andere Medien mit Verzögerung aufmerksam zu werden. Wenn etwas neu ist gibt es immer einen – kleinen oder großen – Hype und erst mit etwas Abstand kann man einigermaßen objektiv Tolles und Blödes auseinanderhalten. So war beispielsweise ein Film wie “Blade Runner” trotz Hype in der Presse nur mäßig erfolgreich an den Kinokassen. Mittlerweile wird er aber weithin als Kultfilm verehrt. Was sich auch positiv auf VHS und DVD Verkäufe ausgewirkt hat. :-)

Es geht aber um einen ganz anderen Film und der beschäftigt sich thematisch mit High-Tech aus dem letzten Jahrhundert: VHS!
Der Film heißt zu deutsch “Abgedreht” was sehr uninspiriert erscheint in Anbetracht des Originaltitels: “Be Kind Rewind“. Das heißt übersetzt “Seid nett und spult zurück” und bezieht sich auf die gute alte Videokasette, wie sie jahrzehntelang in den Videotheken leihbar war. Der Film spielt dann auch in einer solchen, sie befindet sich im Örtchen Passaic (New Jersey) und gehört Herr Fletcher (gespielt von Danny Glover). Während der verreist ist soll sein Angestellter Mike (Mos Def) das dahinsiechende Lädchen beaufsichtigen und insbesondere seinen Freund Jerry (Jack Black) fernhalten. Dieser lädt sich prompt magnetisch auf und löscht so im vorbeigehen sämtliche Videobänder. Mike und Jerry stehen nun in Zugzwang und beschließen mit einfachsten Mitteln die Filme nachzudrehen. (Screenshots!) Als erstes drehen sie “Ghostbusters” in wenigen Stunden nach, weil Frau Falewicz (Mia Farrow) den Film bestellt hat. Sie nennen diese spezielle ‘Technik’ “schweden” und begründen damit die Wartezeit auf die Filme. Überraschend kommen die nachgedrehten Filme bei den Kunden an und immer mehr Filme werden bestellt, der Laden läuft auf Hochtouren. Das ist umso erfreulicher, da das Gebäude dringend renoviert werden muß und Fletcher dazu das Geld fehlt. Die Leute zahlen sogar dafür, in den geschwedeten Filmen mitzuspielen. Doch dann schlägt die Filmindustrie gnadenlos zu und alle Filme werden wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht vernichtet. Die Enttäuschung wärt nur kurz, dann entschließen sich Mike und Jerry die Lebensgeschichte der Jazz-Ikone Thomas “Fatts” Waller zu verfilmen und damit das fehlende Geld zu verdienen. Der Film endet unkonventionell und unerwartet, wie genau soll aber noch nicht verraten werden.

Gondry-Mos-Def-Be-Kind
Image via Wikipedia

Regisseur Michel Gondry (Vergiss mein nicht) hat insbesondere mit den kongenialen Filmen-im-Film etwas geschaffen, dass das Zeug zum Klassiker hat, wenn auch durchaus die Handlung insgesamt ein bissl löchrig ist. Seinen Charme entfaltet der Streifen im Grunde dann, wenn sich Mos Def und Jack Black in die selbstgebastelten Kostüme werfen und mit simpelsten visuellen und praktischen Tricks ihre Versionen bekannter Filmklassiker verwirklichen. Dazu gibt es eine geniale schnittfreie Sequenz, die zeigt wie mehrere Filme gleichzeitig “geschwedet” werden. Klar, einige werden Jack Black zu albern oder die Geschichte zu anspruchslos finden. Aber wie der Film es schafft die Remix-Kultur der Gegenwart aufzugreifen und trotzdem in ein organisches, erstaunlicherweise undigitales Setting zu transferieren, hat zweifellos Respekt verdient. Der Trend des “Schwedens” hat auch auf YouTube Niederschlag gefunden. Unabhängig davon hat der Film auch eine rührselige Seite und thematisiert den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Zugegeben, dass klingt alles ein bißchen nach Anachronismus und vielleicht ist es das sogar, aber es erinnert uns doch daran, das früher halt nicht alles schlecht war.

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Feb
18
Filed Under (Allgemein, deutsch, games, thoughts) by yodahome on 18-02-2010

Mahlzeit!

Vor fast exakt genau einer Woche startete die TED-Konferenz in Long Beach. Von Mittwoch bis Samstag versammelte sich die TED-Community um inspirierende Vorträge der besten Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten zu sehen und zu hören. Und überall auf der Welt versammelten sich Mitglieder der erweiterten TED-Community um im Web die Konferenz zu verfolgen. Ich hatte als Helfer im TED Translation Projekt ebenfalls die Möglichkeit der Konferenz live im Web beizuwohnen.

TED ist eine überaus exklusive Konferenz, jegliche Form der Mitgliedschaft schlägt mit relativ hohen Beiträgen zu Buche. Hier versammeln sich die einflussreichsten und auch wohlhabendsten Individuen Amerikas und der Welt um Ideen auszutauschen. “Ideas worth spreading.” Das mag vielleicht elitär wirken, tatsächlich bemüht sich TED mehr und mehr über verschiedene Programme (quasi Stipendien) interessanten Mensch den Zugang zu ermöglichen. Insofern ist Ideenreichtum wohl  wichtiger als Wohlstand. Nichtsdestotrotz, die TED Foundation ist eine Non-Profit-Gesellschaft und alle Einnahmen kommen den zahlreichen Projekten zugute.

Tatsächlich werden, wie schon seit 2006, die herausragendsten Beiträge in den nächsten Monaten auf der TED Website veröffentlicht und stehen damit allen zur Verfügung. Ich möchte kurz einen Überblick über die Themen geben, die mir persönlich im Gedächtnis geblieben sind.

TED Prize – Jamie Oliver

Der Höhepunkt der Veranstaltung war wohl Jamie Olivers Beitrag, der als TED Prize-Gewinner seinen Wunsch vor allen Anwesenden formulieren konnte. Er sprach über das Ernährungsproblem, das in Amerika (aber im Grunde auch allen anderen Industriestaaten) offensichtlich ist aber scheinbar kaum beachtet wird. Wie auch schon in Großbritannien hat Oliver wieder ein Fernsehsendung gemacht, in der er die Ernährung an einer amerikanische Schule reformieren will. Er plädierte eindrucksvoll für bessere Erziehung zum Thema Ernährung und gesünderes Essen in Mensen und Cafeterien, wo es Schülern, Studenten oder Mitarbeitern tagtäglich angeboten wird. Der Beitrag ist schon online bei TED verfügbar, ich empfehle unbedingt sich das mal anzuschauen.

Jane McGonigal

Jane McGonigal delivers URGENT EVOKE at TED 2010
Image by Avant Game via Flickr

Einer der wenigen Beiträge, der ein der Medienbildung nahestehendes Thema behandelte. McGonigal macht Computerspiele, die Spielern die Möglichkeit geben sollen, Probleme der echten Welt zu lösen. Im ersten Teil ihres Vortrags argumentierte sie, dass Spieler innerhalb der Spielwelt bereit sind komplexe Probleme zu lösen und das es tatsächlich bestimmte Fähigkeiten gezielt fördert. Beispielsweise neigen Computerspieler dazu, ein Problem solange anzugehen, bis es gelöst ist. Sie wissen, dass es lösbar ist, denn ein Spiel bietet nur lösbare Probleme an, oft mit vielen möglichen Lösungswegen. Diesen Problemoptimismus vermisst man im realen Leben oft. Die Frage ist also, wie man diese Kraft aus der Spieltwelt in die reale Welt holen kann, und darauf zielen McGonigals Spiele ab.

So war beispielsweise das Szenario in “World Without Oil” eine globale Ölkrise. Die Spieler waren aufgerufen die ersten 37 Wochen dieser Krise mitzuerleben. Sie konnten im Rahmen des Spieles die Konsequenzen für ihr eigenes Leben feststellen und im Laufe der Zeit sollten sie Beobachtungen, Lösungen und Erfahrungen in das Spiel zurückmelden. Dazu konnten sie jede Medienform nutzen, die sie wollten. Alle Geschichten der Spieler sind noch immer im Archiv vorhanden und man kann, obwohl das Spiel schon beendet ist, nachvollziehen, wie es funktioniert hat.

Interessante Gedanken, vor allem wenn man bedenkt, auf welcher Ebene sich die Diskussion um Computerspiele hierzulande abspielt. Da wird es noch eine Weile dauern, bis man sich fragt, wie man sich das Phänomen Computerspiele nutzbar machen kann.

Technische Demos

Es gab einige spannende Vorführungen neuer Technologien bei TED, unter anderem einige erstaunliche Erweiterungen für Bing Maps, die als Video schon online verfügbar sind.

Darüberhinaus zeigte John Underkoffler ein bewegungssensibles Interface um Computer sogar in 3D zu steuern. Wer sich darunter nichts vorstellen kann erinnere sich bitte an den Film Minority Report und visualisiere kurz das dortige Computersystem. Hier ein Demo-Video.

g-speak overview 1828121108 from john underkoffler on Vimeo.

Und der Rest

Es gab noch Dutzende spannende Themen, leider konnte auch ich nicht alle Beiträge sehen. Viel Diskussionen löste wohl der Beitrag von Sarah Silverman aus, leider hab’ ich den verpasst und möglicherweise wird er auch nicht online verfügbar sein. Aber Techcrunch hat die Aufregung ganz gut zusammengefasst. Besonders gefreut hab’ ich mich auf Sir Ken Robinson, der seinen Auftritt von 2006 nahtlos fortgesetzt hat. Wenngleich sein Anliegen noch immer das alte ist, kaum jemand versteht es die Dinge so auf den Punkt zu bringen. Vollkommen überraschend toll war der Vortrag von Adora Svitak (12 Jahre alt) die das Wort für den Ideenreichtum der Kinder ergriff. Ebenso überrascht hat mich der Vortrag von James Cameron, der nur sehr beiläufig über seine unverschämt erfolgreichen Filme sprach sondern erklärte, wo sein eigentliches Interesse liegt.

Wenn nach und nach die Videos dieser Konferenz veröffentlicht werden, komme ich gerne dezidiert auf die einzelnen Themen zurück. Insgesamt muss ich sagen war es ein überwältigendes Erlebnis und eine große Inspiration.

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Feb
15
Filed Under (Allgemein, fun, life, music, nerdy, thoughts) by yodahome on 15-02-2010

Jepp, lange nichts mehr über Musik gebloggt. Das können wir ändern: Ich habe eben eine neue Wiedergabeliste mit dem schönen Titel “building-up”. Die Idee dabei ist, Lieder aus meiner Datenbank zu fischen, die sich von einer minimalistischen-leisen-zurückhaltenden Stimmung in eine breite-multiinstrumentelle-wildeverzweigte Klangfläche hineinsteigern. Dabei nimmt sie den Hörer (meiner Meinung nach) im besten Fall emotional auf eine – möglicherweise kurze – Reise mit. Auf Genres, Stile, Länge oder Qualität wird dabei keine Rücksicht genommen. Es muß noch nicht mal Musik sein. Bislang sind da 14 Stücke drin, die ich gerne auflisten und kurz kommentieren würde. Vielleicht entdeckt der ein oder andere ja ein Kleinod. *g*

1. The Blower’s Daughter (von Damien Rice)

Toller Herzschmerz-Song, der mir im Film “Closer” (zu Deutsch: Hautnah) erstmals aufgefallen ist. Von einem minimalistischen Thema, fast versteckter Gitarre und einer passiven Stimme hin zu subtilen Streichern, einer kontrastierenden Frauenstimme (in der Studioversion). Auch inhaltlich: Während der Protagonist zunächst -nur- seine Augen nicht von ihr lassen kann (“I can’t take my eyes off of you”), ist er am Schluß vollständig in ihrem Bann gefangen (“I can’t take my mind off of you”). Die letzte Zeile bringt allerdings die Wendung (“‘Til I find somebody new”).

2. Heart And Soul (von Gary Go)

Eine dieser Überraschungssongs von einem Album, dass man eigentlich nur aus Neugier gekauft hat. (Oder nicht gekauft hat. *g*) Für mich ein Mutmach-Lied, dass auch unabhängig von seinem Text, der sich wie ein Mantra über die tongebende Melodie legt, super eignet um schlechte Stimmung zu beseitigen. Toller Muntermacher, wenn ich fröhlich Samstags früh um 4.00 zur Arbeit trotte. :-)

3. Mixtape (von Jamie Cullum)

Ich liebe Klavier. Schon allein deswegen ein Favourite. Tolles Tempo zum Wachwerden, kleine Soloeinlagen bauen die Stimmung zum orchestralen Finale auf. Beste Textstelle: “You’re the only angel in headphones”. Hat ein bißchen was von Elton John, finde ich. Den Schluß kann man toll mitsingen (wenn keiner in der Nähe ist, der einen verklagen kann).

4. Central Services / The Office (von Michael Kamen)

Ja, der Klang von Schreibmaschinen… War im Trailer von WALL-E und ich habe ewig danach gesucht, weil es dann im Film und im Soundtrack nicht auftauchte. Kann auch nicht, ist ja schon auf einem anderen Soundtrack! Nämlich dem von “Brazil” aus 1985, Regisseur ist niemand geringerer als Terry Gilliam. Den Film muss ich noch sehen. Die Musik fetzt schon mal. (Warum sagt man das eigentlich nicht mehr?)

5. The Planet Krypton (von John Williams)

Uih, jetzt kommen viele Soundtracks. Dieser Track stammt aus ‘Superman’ von 1976 und besonders mag ich die ersten 90 Sekunden. Williams pirscht sich mit wenigen Instrumenten von hinten an, steigert sich ins ganze Orchester hinein und haut zu. Dann fährt alles wieder zurück, während wir im Film die spannenden Ereignisse auf Kal-Els Heimatplaneten verfolgen. Zum Schluß wird’s dann wieder etwas aufgeregter, aber der erste Teil ist das Beste.

6. Run Forrest Run (von Alan Silvestri)

Eine der tollsten Szenen im Film “Forrest Gump“, nicht nur musikalisch. Die Musik kommt hier verhalten daher und steigert sich relativ fix zu einem Punkt, wo einen die Bläser vom Platz fegen. Da krieg’ ich fast immer Gänsehaut. Kann man nicht beschreiben, muss man hören.

7. Goodbye Lenin (von Yann Tiersen)

Yann Tiersen ist der Meister im musikalischen Minimalismus, hier ein perfektes Beispiel aus “Goodbye, Lenin”. Er beginnt nur mit dem Klavier hinzu kommen Streicher. Die Spannungskurve der Szene, als Alex’ Mutter erstmals ihr Zimmer verläßt, auf die Straße geht (in einer Welt, die sie noch immer für die DDR hält) und dort der fliegenden Statue von Lenin begegnet ist hier perfekt eingefangen. Die Musik nimmt einen vollkommen in Beschlag und läßt erst 30 Sekunden vor Schluß wieder locker. Und Luftholen. Auch toll und in der Liste: Mother’s Journey (was man nur am Klavier erreichen kann).

8. Ich bin ein Wochenendseminar (von Rainald Grebe)

Unauffällig vom Klavier begleitet handelt es sich weniger um Musik als um untermalte Poesie. Die besten Stücke von Rainald Grebe sind die, wo er ganz unscheinbar ein Thema zusammenhanglos beginnt und dann peu á peu mit immer absurderen Assoziationen um sich wirft, ohne das es wirklich sinnfrei wird. Man kann ihm folgen, wenn man will. Er nimmt den Zuschauer ungefragt mit (“Wir geben unserem Atem einen neuen Namen…”), wirbelt durch die Gegend (“..wir atmen einen Lutz”) und läßt ihn nach drei Minuten irgendwo sitzen. Und man wundert sich nur, wie man da hin gekommen ist. Anderes Beispiel: Dr. Fuchs vom letzten Album, ein Streifzug durch die bunte Werbewelt. Kann ich immer wieder hören. (“Würden sie ihr Kind in Dornkaart baden?”)

9. Everloving (von Moby)

Wieder zurück zur Musik, Moby kennt man vielleicht eher aus der Technoecke (war mal in im letzten Jahrtausend), aber dieser Song vom 98′er Erfolgsalbum “Play” kommt zunächst nur mit einer Gitarre daher. Später gesellen sich eine Beat und diverse Klangfarben hinzu und der Song, der Moby-typisch intrumental ist, nimmt erst richtig Form an.

10. On a Day Like Today (von Keane)

Ein perfektes Beispiel für Einfachheit sowohl was den Text betrifft als auch die Melodie. Es beginnt lediglich mit Beat, Gesang und ein wenig Synthies. Über die 5:27 wächst es sich aber in ein musikalisches Mantra mit diversen Klanglinien aus, über allem steht die Stimme von Tom Chaplin.

11. Exogenesis: Symphony, Part 3 (Redemption) (von Muse)

Zunächst unverfängliches Piano (tolle Melodie), wird dann aber zur Rock Symphonie. Vom aktuellen Album “The Resistance” mein absoluter Lieblingssong.

12. Still (von Ben Folds)

Längster Titel in der Liste! Ein Song über Veränderung, der von einer eher versönlichen Stimmung in nahezu aggressive Tendenzen verfällt. War glaube ich im Soundtrack von “Ab durch die Hecke”. Und wieder ein Klavier. ;-) “Even the things that seems still, are still changing.” Konnte ich nicht in der vollständigen Version auf YouTube finden, hier isses komplett (LastFm).

Wahrscheinlich gibt’s noch Hunderte mehr, aber mit dieser knappen Stunde Musik sei die Klasse entlassen. Was würdet ihr zu dieser Playlist hinzufügen? Kommentare erwünscht!

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Nov
24
Filed Under (Allgemein, thoughts, video) by viaYouTube on 24-11-2009

via YouTube – Face-Off With a Deadly Predator

Lange nichts gebloggt… und auch heute nur ein kurzes Video von Youtube.
Aber ein Faszinierendes aus dem Fundus von National Geographic.

Sep
13
Filed Under (Allgemein, deutsch, fun, thoughts) by yodahome on 13-09-2009

Sag’ mal Freitag, wenn das keiner sieht, was wir hier machen, für wen mach’ ich’s dann? Für wen denn? Ich mein’, das ist doch gut was wir hier machen, das ist doch gute Arbeit, oder? [..] Freitag, das muss doch jemand sehen, wir müssen’s doch reinstellen, das muß doch nach Youtube, das muß.., das ist doch für alle da. Wenn schon kein Schiff vorbeikommt, wo ist denn jetzt der Mann von Google Earth? Muß man doch mal winken: “Hallo lieber Google-Mann, der Google-Mann, hallo, hier sind wir, hier sind wir, wir machen gute Arbeit! Ich weiß gar nicht Freitag, seit Gott nicht mehr da ist, für wen mach’ ich’s denn?

“Für wen Mach ich das” aus dem Album ‘Das Robinson Konzert’

Rainald Grebe ist ein Vertreter der sehr heterogenen Sparte Musik-Comedy (oder Musikkabarett) und damit insbesondere in den letzten 10 Jahren graduell immer mehr aufgefallen. Rainald Grebe gibt es solo oder zusammen mit der Kapelle der Versöhnung. Seine Präsentation ist eine Mischung aus gesprochenem Wort, musikuntermaltem Rezitativ (vergleichbar mit Hagen Rether) und thematischen Liedern (ähnlich wie Bodo Wartke). Letztere sind sprachlich geschliffen und entfalten ihre Wirkung meist aus assoziativen, gedanklichen Stolpersteinen. Grebe ist nicht nur einfach lustig, er beherrscht eine Bandbreite von kontrolliert nachdenklich albern bis bewußt dem Wahnsinn nachempfunden. Damit steht R. Grebe meiner Meinung nach symptomatisch für ein neues, aufgeklärtes Unterhaltungsbedürfnis des neuen Jahrtausends, wo einfach nur lustige Liedchen wie sie z.B. Maik Krüger oder Otto in den 1980ern bringen konnten, nicht mehr ausreichen. Thematisch beackert Grebe das weite Feld der Gesellschafts- und Gegenwartskritik und entwirft dazu häufig Charaktere wie Dörte, Bengt oder Bernd, an denen er sich gekonnt abreagiert. Berühmt ist er auch ob seiner Hymnen für die Bundesländer Thüringen, Sachsen und Brandenburg,  ein Ausdruck von Grebes Affinität für Ostdeutschland, obwohl er selbst in Köln geboren wurde. Den starren Blick ins Publikum oder die meist überraschenden Wechsel zwischen laut und leise kann man dabei wohl als Markenzeichen verstehen.

Grebe ist regelmäßig mit seinen Programmen in ganz Deutschland unterwegs, wirft jährlich mindestens eine Platte auf den Markt und bleibt auch dem Medium Fernsehen gewogen. Allerdings, Berichten zufolge ist Rainald Grebe als Live-Erlebnis mit nichts zu vergleichen. Auf YouTube kann man seine diversen Machwerke bestaunen, was, wenn man ihn denn noch nicht persönlich erlebt hat, für die Initialzündung schon ausreichend ist. Lange Zeit war Rainald Grebe eine Art Geheimtipp unter den komischen Talenten der Republik, doch mittlerweile hat sich seine Popularität ja schon bis ins öffentlich-rechtliche Fernsehen herumgesprochen und er ist durchaus massenkompatibel.

Was genau das Faszinierende an Rainald Grebes Performanz ist, kann man nur schwer beschreiben, darum kann ich nur jedem nahelegen, einen oder zwei Blicke zu riskieren oder eine der diversen verfügbaren Platten zu erstehen. Für mich ist Rainald Grebe ganz große Kleinkunst. Sein letztes Album “Das Hong Kong Konzert” ist im August 2009 erschienen.

Die folgenden Videos zeigen die Laudatio von Jochen Malmsheimer für Rainald Grebe beim bayerischen Kabarettpreis 2009 sowie dessen Auftritt im Anschluß.


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Aug
15

Das schöne am Web 2.0 ist, dass man sich auf Millionen verschiedene Arten zum Klops machen kann. Dies ist ein EXPERIMENT und zwar in jeglicher Hinsicht. Es ist mit Sicherheit nicht gut, aber ich wollte mal sehen, wie lange so’n Podcast basteln in etwa dauert und ähnlich wie meine ersten Websites kann ich in ein paar Jahren diesen Clip vielleicht als tolles Beispiel irgendwo zeigen. Also, als tolles Negativ-Beispiel natürlich. Anmerkungen und Kritik (insbesondere, aber nicht nur die von der ernsthaften Sorte) gerne hier in den Kommentarbereich.

Achtung: Aufgrund von Problemen mit dem PodPress Plugin, hab’ ich diese Funktion wieder deaktiviert.

Die Bücher, über die ich da quatsche sind:

Barry Schwartz - The Paradox of choice

Anleitung zur Unzufriedenheit (das erste auf deutsch)

Brenda Ueland - If You Want To Write

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